Betreffzeile und Preheader testen

Der Betreff ist der einzige Teil deiner Nachricht, den die meisten je lesen, und jeder Posteingang schneidet ihn an einer anderen Stelle ab. Japanisch macht es schwieriger: Ein Zeichen in Vollbreite belegt zwei Spalten, ein Betreff mit 30 Zeichen kann also so lang sein wie ein englischer mit 60.

Werkzeug wird geladen…

So funktioniert es

  1. Tipp den Betreff ein oder füg ihn ein.
  2. Ergänze den Preheader — den grauen Text, den der Posteingang dahinter anzeigt.
  3. Sieh nach, wo jedes Programm abschneidet, und lies die Befunde.

Warum nichts hochgeladen wird

Alles, was auf dieser Seite passiert, erledigt Code, der im Tab deines Browsers läuft — mit derselben Engine, die auch Webseiten darstellt. Die Datei wird von der Festplatte in den Speicher des Tabs gelesen, dort umgewandelt und als Download wieder herausgeschrieben. Sie wird nirgendwohin geschickt — weder zu uns noch zu Dritten.

Prüf es selbst nach

  1. Öffne die Entwicklerwerkzeuge deines Browsers (F12) und wähle den Tab „Netzwerk“.
  2. Lade deine Datei und starte das Werkzeug.
  3. Die einzigen Anfragen, die du siehst, holen den Code des Werkzeugs selbst — und bei ein paar schweren Werkzeugen dessen Open-Source-Engine von einem öffentlichen CDN — dazu ein kleines Seitenaufruf-Signal an loreatec.jp (Adresse und Titel der Seite, mehr nicht). Keine davon trägt deine Datei.

Beweis, dass alles lokal bleibt →

Häufige Fragen

Warum die Breite messen statt die Zeichen?

Weil die Programme nach dem Platz abschneiden, den ein Zeichen einnimmt, nicht nach ihrer Anzahl. Ein japanisches Zeichen in Vollbreite und ein Emoji belegen je zwei Spalten, ein lateinischer Buchstabe eine. Zeichen zu zählen, gibt genau bei den Sprachen die falsche Antwort, bei denen es am meisten zählt.

Was ist ein Preheader, und warum ist ein leerer ein Problem?

Es ist der Text, den der Posteingang hinter dem Betreff anzeigt, genommen vom Anfang des Nachrichtentexts. Setzt du keinen bewusst, zeigt der Posteingang, was in deinem HTML zuerst kommt — sehr oft „Diese E-Mail im Browser ansehen“ oder gar nichts. Es ist kostenloser Platz an der wertvollsten Stelle des Bildschirms.

Sind Emoji im Betreff schlecht?

Nicht an sich. Eines, damit eine wiederkehrende Nachricht in der Liste wiedererkennbar ist, funktioniert. Drei oder mehr wirken auf Menschen wie auf Filter nach Spam, manche Firmen-Gateways entfernen sie, und ein paar ältere japanische Programme zeigen sie als leere Kästchen. Außerdem: Jedes zählt als zwei Spalten.

Heißt ein markiertes Wort, dass meine Nachricht gefiltert wird?

Nein. Ein einzelnes Wort ist nichts — „gratis“ in einer echten Rechnung ist völlig in Ordnung. Filter reagieren auf ein Muster: mehrere Wörter aus derselben Kategorie, dazu Dringlichkeit, dazu ein nicht authentifizierter Absender. Die Liste hier ist ein Anlass, die Zeile noch einmal zu lesen, kein Urteil.