Eine Logdatei filtern

Wie der Befehl grep, nur im Browser: Die Logdatei bleibt auf deinem Rechner, die Treffer aktualisieren sich beim Tippen, und ein Muster mit Erfassungsgruppen wird zu einer Tabelle, die du in einer Tabellenkalkulation öffnen kannst.

Werkzeug wird geladen…

So funktioniert es

  1. Zieh die Logdatei herein, oder füge Zeilen ein.
  2. Tipp einen Filter: einfachen Text oder einen regulären Ausdruck mit Erfassungsgruppen (Teile in Klammern).
  3. Lade die passenden Zeilen herunter, oder die erfassten Teile als CSV-Tabelle.

Warum nichts hochgeladen wird

Alles, was auf dieser Seite passiert, erledigt Code, der im Tab deines Browsers läuft — mit derselben Engine, die auch Webseiten darstellt. Die Datei wird von der Festplatte in den Speicher des Tabs gelesen, dort umgewandelt und als Download wieder herausgeschrieben. Sie wird nirgendwohin geschickt — weder zu uns noch zu Dritten.

Prüf es selbst nach

  1. Öffne die Entwicklerwerkzeuge deines Browsers (F12) und wähle den Tab „Netzwerk“.
  2. Lade deine Datei und starte das Werkzeug.
  3. Die einzigen Anfragen, die du siehst, holen den Code des Werkzeugs selbst — und bei ein paar schweren Werkzeugen dessen Open-Source-Engine von einem öffentlichen CDN — dazu ein kleines Seitenaufruf-Signal an loreatec.jp (Adresse und Titel der Seite, mehr nicht). Keine davon trägt deine Datei.

Beweis, dass alles lokal bleibt →

Häufige Fragen

Wie groß darf die Datei sein?

Ein paar Dutzend Megabyte sind kein Problem: Die Datei wird im Speicher in Zeilen zerlegt und bei jedem Tastendruck gefiltert. Bei einem Gigabyte Logs nimm lieber den Befehl grep auf deinem Rechner — dafür ist ein Browser-Tab das falsche Werkzeug.

Was machen die Erfassungsgruppen hier?

Sie machen aus dem Herausziehen Spalten. Ein Muster wie „GET (\S+) (\d{3})“ auf einem Webserver-Log ergibt eine Tabelle aus Pfaden und Statuscodes, die du als CSV herunterlädst. Das ist der Schritt zwischen „die Zeilen finden“ und „sie in einer Tabellenkalkulation auswerten“.

Liest es Logs in Shift-JIS?

Ja. Die Zeichenkodierung wird erkannt, bevor die Datei in Zeilen zerlegt wird — Logs aus älteren japanischen Systemen erscheinen also lesbar statt als Zeichensalat (mojibake).

Wofür ist „Invert“ (umkehren)?

Weil das Zweite, was jeder mit einem Log macht, das Entfernen des Rauschens ist: die Health-Checks, die statischen Dateien und die DEBUG-Zeilen ausblenden und ansehen, was übrig bleibt. „Invert“ zeigt die Zeilen, die NICHT passen — genau wie grep -v.