Prüf, was WebRTC über dich verrät

Jede Website kann deinen Browser nach Verbindungskandidaten fragen und lesen, was zurückkommt — ganz ohne Berechtigungsdialog. Diese Seite fragt auf genau dieselbe Weise und zeigt dir die Antwort. Sie verwendet absichtlich keinen STUN-Server, deshalb verlässt kein einziges Paket deinen Rechner.

Werkzeug wird geladen…

So funktioniert es

  1. Öffne die Seite — die Prüfung läuft von selbst. Wiederhole sie, nachdem du eine Browser-Einstellung oder dein VPN geändert hast.
  2. Lies das Urteil: geschützte Platzhalternamen, eine Adresse aus deinem lokalen Netz oder eine öffentlich routbare Adresse.
  3. Jede gefundene Adresse steht in der Liste mit dem, was sie ist und was eine Website damit anfangen könnte.

Warum nichts hochgeladen wird

Alles, was auf dieser Seite passiert, erledigt Code, der im Tab deines Browsers läuft — mit derselben Engine, die auch Webseiten darstellt. Die Datei wird von der Festplatte in den Speicher des Tabs gelesen, dort umgewandelt und als Download wieder herausgeschrieben. Sie wird nirgendwohin geschickt — weder zu uns noch zu Dritten.

Prüf es selbst nach

  1. Öffne die Entwicklerwerkzeuge deines Browsers (F12) und wähle den Tab „Netzwerk“.
  2. Lade deine Datei und starte das Werkzeug.
  3. Die einzigen Anfragen, die du siehst, holen den Code des Werkzeugs selbst — und bei ein paar schweren Werkzeugen dessen Open-Source-Engine von einem öffentlichen CDN — dazu ein kleines Seitenaufruf-Signal an loreatec.jp (Adresse und Titel der Seite, mehr nicht). Keine davon trägt deine Datei.

Beweis, dass alles lokal bleibt →

Häufige Fragen

Was ist ein WebRTC-Leck?

WebRTC ist die Browser-Maschinerie hinter Videoanrufen. Um zwei Rechner zu verbinden, stellt sie eine Liste deiner Netzwerkadressen zusammen („Kandidaten“), und ein Skript auf jeder beliebigen Seite kann diese Liste anfordern, ohne dich irgendetwas zu fragen. Früher wurden so deine lokale Netzwerkadresse und auf IPv6-Verbindungen sogar eine global routbare Adresse sichtbar — auch hinter VPNs, die vergessen hatten, WebRTC mit abzudecken. Die Browser haben das inzwischen enger gezogen, und diese Seite zeigt dir, wo deiner steht.

Warum zeigt dieser Test meine öffentliche IPv4-Adresse nicht?

Um die herauszufinden, müsste man einen externen Server (STUN) fragen, woher deine Pakete kommen — also Verkehr nach draußen schicken. Diese Seite ist absichtlich offline und zeigt deshalb nur, was ganz ohne Server durchsickert. Bedenke: Eine Website, die dich ausleuchtet, würde üblicherweise sehr wohl einen STUN-Server benutzen und könnte zusätzlich zu allem, was hier erscheint, auch deine öffentliche Adresse hinter dem NAT erfahren.

Was bedeutet ein Name, der auf .local endet?

Dass der Schutz funktioniert. Moderne Browser ersetzen deine echte lokale Adresse durch einen zufälligen Platzhalternamen, den nur Geräte in deinem eigenen Netz auflösen können. Die Website sieht den Platzhalter; die Adresse bleibt zu Hause. Siehst du stattdessen nackte Zahlen, ist dieser Schutz aus oder außer Kraft gesetzt.

Wann gibt der Browser trotzdem echte Adressen preis?

Sobald du einer Website Kamera- oder Mikrofonzugriff erlaubst, schaltet der Browser auf echte Adressen um, damit der Anruf gut zustande kommt — für einen Videoanruf ein vernünftiger Tausch und ein guter Grund, Websites die Berechtigungen zu entziehen, die sie nicht mehr brauchen. Diese Seite fordert solche Berechtigungen nie an.

Wird irgendetwas irgendwohin gesendet?

Nein. Der Test erzeugt ein lokales Verbindungsobjekt und liest, was dein Browser hineinschreibt. Kein STUN, kein TURN, keine Anfrage an unseren Server. Du kannst vorher in den Flugmodus schalten — es verhält sich identisch.