Druck die ersten 60 Minuten aus, bevor du sie brauchst

Wenn etwas kaputtgeht, will niemand ein Laufwerk nach „dem Plan“ durchsuchen. Eine ausgedruckte Seite neben den Telefonen — wen anrufen, in welcher Reihenfolge, was nicht angefasst werden darf — ist das, was kleine Teams tatsächlich benutzen.

Werkzeug wird geladen…

So funktioniert es

  1. Trag die Kontakte ein (IT-Verantwortliche, Dienstleister, Versicherung, Bank), hak deine Plattformen ab und notiere, wo die Sicherungen liegen.
  2. Wähle die Szenarien, die auf die Karte sollen.
  3. Druck sie aus oder speichere sie als PDF; leg ein Exemplar neben die Telefone und eines zu Hause bei der Person mit Rufbereitschaft.

Warum nichts hochgeladen wird

Alles, was auf dieser Seite passiert, erledigt Code, der im Tab deines Browsers läuft — mit derselben Engine, die auch Webseiten darstellt. Die Datei wird von der Festplatte in den Speicher des Tabs gelesen, dort umgewandelt und als Download wieder herausgeschrieben. Sie wird nirgendwohin geschickt — weder zu uns noch zu Dritten.

Prüf es selbst nach

  1. Öffne die Entwicklerwerkzeuge deines Browsers (F12) und wähle den Tab „Netzwerk“.
  2. Lade deine Datei und starte das Werkzeug.
  3. Die einzigen Anfragen, die du siehst, holen den Code des Werkzeugs selbst — und bei ein paar schweren Werkzeugen dessen Open-Source-Engine von einem öffentlichen CDN — dazu ein kleines Seitenaufruf-Signal an loreatec.jp (Adresse und Titel der Seite, mehr nicht). Keine davon trägt deine Datei.

Beweis, dass alles lokal bleibt →

Häufige Fragen

Woher stammen die Schritte?

Aus den öffentlichen Leitfäden zur Vorfallbehandlung, mit denen die Branche arbeitet — NIST SP 800-61 sowie Material von JPCERT/CC und IPA —, eingedampft auf das, was ein kleines Team in der ersten Stunde ohne Fachleute leisten kann. Es ist bewusst eine Checkliste und kein Handbuch: Ziel ist eine ruhige erste Stunde, danach übernehmen Dienstleister oder Versicherung.

Warum steht auf der Karte „Gerät nicht ausschalten“?

Weil der Arbeitsspeicher Spuren enthält — laufende Prozesse, Schlüssel, Verbindungen —, die beim Ausschalten verschwinden und die die Fachleute brauchen. Das Netzwerkkabel zu ziehen stoppt die Ausbreitung genauso gut. Die Ausnahme ist ein Rechner, der vor deinen Augen gerade Daten löscht; dann zählt der Strom weniger als die Daten.

Was hat es mit dem japanischen Meldehinweis auf sich?

In Japan verlangt ein Abfluss personenbezogener Daten in der Regel eine rasche Vorabmeldung an die Personal Information Protection Commission (個人情報保護委員会; als Richtwert gelten 3 bis 5 Tage), einen Abschlussbericht binnen 30 Tagen (60 bei vorsätzlichen Vorfällen) und eine Benachrichtigung der Betroffenen. Wegen dieser Fristen gibt es die Karte: Im Chaos übersieht man sie leicht. Prüf den aktuellen Stand auf ppc.go.jp; anderswo gilt das jeweilige Recht (DSGVO: 72 Stunden).

Werden meine Kontakte irgendwo gespeichert?

Nur in diesem Browser, und nur wenn du „remember“ (merken) ankreuzt. Die Karte wird lokal erzeugt; gedruckt wird über den Dialog deines Browsers. Es wird nichts hochgeladen — was bei einem Dokument mit der Policennummer deiner Versicherung ziemlich der Punkt ist.